Die Ausstellung des erbeuteten russischen Kriegsgeräts auf dem Michaelplatz in Kyiv wurde von dem Innenministerium der Ukraine und dem nationalen militärhistorischen Museum Ende April eröffnet und dauert bis jetzt.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema „Der Krieg für die Unabhängigkeit der Ukraine 2022.“

Abgebrannte russische Panzer und weitere Kriegstechnik werden gleichzeitig als Beute und Mahnung ausgestellt. Viele davon wurden bei den Kämpfen um das Flughafen „Antonov“ in der Nähe von Hostomel (Großgebiet Kyiv) erbeutet. Das andere Kriegsmaterial wurde in der Nähe von Trostjanez, der Stadt in der nordukrainischen Region Sumy und unweit des Dorfs Wyschenki in der Region Tschernihiw gesammelt.


Exponate des Nationalen Militärhistorischen Museums der Ukraine
Hier kann man einen Kampfpanzer T-90A mit dem Namen Wladimir besichtigen. Als Exponate dienen jetzt ein sowjetischer Kampfpanzer T72-B, ein Schützenpanzer BMD-2, Reste eines Schützenpanzers BMD-4M, ein Militärfahrzeug KamAZ-63968 (Taifun-K), eine sowjetische Panzerhaubitze 2S19 MSTA-S mit dem Kaliber 152 mm, eine Anbau-Haubitze D-30A 122 mm, eine moderne russische Flugabwehrrakete Panzir-S1 (dt. Harnisch), eine Funkstörstation SPR-2 „Rtut-BM“, Reste von gepanzerten Wagen, Geschoßen und Raketen. Vorsicht ist geboten: Exponate haben scharfe Ränder!






Als Hauptbotschaft der Ausstellung dienen die Worte des Präsidenten und Oberbefehlshabers der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj:
„…Wir sind auf der rechten Seite. Wir kämpfen für unser eigenes Land. Den Krieg für die Unabhängigkeit kann nicht verloren werden.“

Unser Kampf läuft weiter.
Mehr Fotos (84), auch mit offiziellen Beschreibungen auf Ukrainisch und Englisch finden Sie auf der Facebook-Seite Reisen Kiew unter https://www.facebook.com/media/set/?set=a.5124349301011566&type=3
Beitrag erstellt von Pavlo Miadzel
Unter Redaktion von Igor Plaschkin